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Webzine für Metal- und Industrial-Fans

Blowsight – shed evil

Posted on | January 28, 2012 | No Comments

Blowsight - shed evilDieser Release der Band Blowsight zeigt, daß diese Band durchaus extrem vielseitig ist, was ich prinzipiell bei einer Band immer positiv sehe. Im Fall von Blowsight, finde ich die Vielseitigkeit aber auch etwas zu gewagt, denn hier wird einfach zu viel miteinander gemischt und so entstehen Kombinationen, die nicht unbedingt immer den Geschmack des Hörers treffen. Als Oberbegriff würde ich mal Nu Metal oder modernen und harte Rock nehmen. Hier etwas typische Nu Metal Elemente, dort etwas Metalcore für die Power und dann auch mal etwas groovender Rock bis hin zu klischeehaften Refrains aus der Poser Heavy Metal Ecke. Das Grundgrüst ist solide und weiß zu überzeugen. Doch wenn man dann in die Heavy Metal Ecke abtriftet, was vor allem bei Refrains passiert, dann tut das dann schon mal etwas in den Ohren weh. Vor allem habe ich so etwas das Gefühl, die Band weiß eigentlich gar nicht was sie will, da sich irgendwie kein richtiger roter Faden durch die Songs ziehen will. Daher kann ich abschließend eigentlich nur sagen, das hier ist guter Durchschnitt aus dem mit etwas mehr Entschlossenheit durchaus mehr hätte werden können. Aber da sieht man mal wieder, daß Musik Geschmacksache ist, denn andere werden diese Scheibe bestimmt anders bewerten. Ich selber wurde aber nicht so recht warm mit dieser Scheibe. Schade.
(6/10)
Fastball (2011)

As They Burn – aeon´s war

Posted on | January 8, 2012 | No Comments

As They Burn – aeon´s warDas ist einfach mal wieder ein richtig fetter Release. Technisch durchaus verspielt an einigen Stellen, aber trotzdem durchwegs fett und eingängig. Diese Band bewegt sich meist im schleppenden Midtempo, was die Riffs dank guter Produktion richtig fett wirken lässt. Power pur und genau das richtige, wenn man sich mal abreagieren will. Hier und da könnte man vielleicht sogar mal etwas mehr Gas geben, aber es ist trotzdem okay. Spielerisch einwandfrei und man trifft eigentlich immer auf den Punkt, wohin der Song gehen soll. Die Songs sind auch abwechslungsreich, wobei hier hätte man noch etwas mehr machen können, da sich mit der Zeit dann doch etwas Gewohnheit einpendelt und das Ganze dann eher als Hintergrundmusik mutiert, was die Songs eigentlich nicht verdient haben. Stilistisch würde ich das irgendwo zwischen Thrash Metal, Death Metal und Metalcore einordnen. Schlicht und einfach voll auf die Fresse. Live könnte ich mir das auch gut vorstellen, da hier bestimmt Bewegung ins Publikum kommt. Eine gute Scheibe mit kleinen Schwächen.
Siege Of Amida Records (2011)
(7/10)

Absu – abzu

Posted on | January 8, 2012 | No Comments

Absu - abzuEines muß man der Band lassen, mit Plattennamen sind sie kreativ :) Aber wichtiger ist ja die Musik und die ist gewohnt schepprig, aber irgendwie gut. Die Jungs geben viel Gas und es wird ordentlich geholzt und geknüppelt. Doch irgendwie habe ich hier und da das Gefühl, daß sie etwas Metall astiger geworden sind. Und es werden immer wieder ruhige Parts eingestreut, die so extrem im Kontrast zu den schnellen Sachen stehen, daß es wirklich eine nicht erwartete, aber dafür umso bessere Abwechslung bietet. Die Scheibe hat Stil. Hier stimmt einfach das Gesamtbild und der Mix der einzelnen Elemente. Und was ich hier positiv erwähnen möchte ist, der Umstand, daß trotz der eindeutigen Zugehörigkeit zum Black Metal, sollte diese Scheibe auch Fans anderer extremen Musikstile gefallen, da vor allem durch den neuen Metal Einfluß die Songs irgendwie noch umgänglicher sind, als beim letzten Release. Man wird auch immer wieder durch originelle Ideen überrascht und zusammenfassend muß ich sagen, das hätte ich so nicht erwartet und daher beide Daumen nach oben.
Candlelight Records (2011)
(8/10)

Arven – music of light

Posted on | January 8, 2012 | No Comments

Arven – music of lightMit Arven haben wir mal wieder eine typische Gothic Metal Band am Start. Harte, aber trotzdem verträume Gitarrenriffs, die dank guter Produktion auch ordentlich schieben. Dazu eine Sängerin, die mit voller und extrem angenehmer Stimme für die Gesangliche Untermalung sorgt. Keyboards, bzw. Klaviereinlagen und ein guter Mix aus Power und Melodie. Genau das darf man von einer solchen Band erwarten und hier wird man definitiv nicht enttäuscht. Vor allem ein „till death do u spart“ weiß gekonnt mit diesen Stilmitteln zu punkten und gehört für mich zu den besten Songs dieser Scheibe. Und ich muß sagen, diese geballte Frauenpower dieser Band macht sich dann vor allem bei den Chorus-Einlagen bemerkbar. Diese Band braucht sich keinesfalls vor dem Vergleich mit den Größen dieser Sparte fürchten, denn da können sie auf jeden Fall ganz vorne mitspielen. Gothic Metal Fans werden diese Scheibe lieben und andere dürfen hier ruhig auch ein Ohr riskieren.
Massacre Records (2011)
(9/10)

Alice in Videoland – a million thoughts and all about you

Posted on | January 7, 2012 | No Comments

Alice in Videoland – a million thoughts and all about youDieser Release ist bereits letztes Jahr im April herausgekommen. Dank meiner Probleme mit dem DSL-Anschluß flogt diese Review als eine der ersten, seitdem ich wieder online bin, denn zuvor ist sie mir irgendwie durch die Lappen gegangen, bzw. lag mir als Promo nicht vor. Und auch wenn Alice in Videoland bestimmt nicht bei allen Metalheads punkten können, so muß ich für mich sagen, ich find das durchaus cool, was die Band hier macht. Um es gleich am Anfang der Review auf den Punkt zu bringen: man nehme Indie-Rock und mische das mit verschiedenen Electropop-Einflüssen, wie zum Beispiel auch wie beim fast besten Song der Scheibe „spaceship“, welcher dann sehr Lady Gaga-lastig daherkommt. Hier und da mal auch etwas NDW-like, dann wieder etwas rockiger und einfach nur frech. Und gerade das macht es meiner Meinung nach aus, der Sound kommt extrem frisch und frech daher und versprüht einfach gute Laune und durch den Electro-Touch ist auch für tanzbare Beats gesorgt. Nein, ich habe mich in den letzten 4 Monaten nicht zum Popper gewandelt, aber diese Band hat Charme und genau dieser Charme weiß mich zu begeistern. Hin und wieder braucht man halt ein Ventil zum ewigen Geballer und dieser Sound bietet mir diesen Ausgleich. Was aber vor allem durch die Power kommt, die diese Songs bringen. Die derbste Power hat dann auch der fast House-Hardcore-Techno Song „little bird“ als 100Volt Remix. Das ist der Sound, den ich mir auch in einer Techno Disko anhören kann, ohne Ohrenkrebs zu bekommen, oder mich zu langweilen. Die Platte ist eh sehr vielseitig und das macht auch den Charme aus.
ArtOfFact Records (2011)
(9/10)

Dyscarnate – and so it came to pass

Posted on | December 15, 2011 | No Comments

Dyscarnate - and so it came to passHier haben wir mal wieder eine moderne Death Metal Band, die wie eine dicke Soundwand aus den Boxen herausquillt. Der Sound ist sowas von fett und drückend, das es eine Freude ist. Auch die Riffs wissen durch spielerische Finesse zu überezugen und ich würde das mal als modernen technische Death Metal bezeichnen. Mid Tempo schleppend bis schnell, das ist es, wo man sich aufhält, aber man weiß auch an den richtigen Stellen Gas zu geben. Dazu eine beeindruckende Stimme des Frontmanns. Und trotz technischen Anspruchs bleiben die Songs eingängig, was ich sehr gut finde. Und dank gekonnter Riff und Tempowechsel wird es nicht langweilig. Hier passt einfach ein Element sauber auf das andere. Das erwarte ich von einer guten Band und hier wird man nicht enttäuscht.
(8/10)

Bastard Priest – ghouls of thebendless night

Posted on | December 15, 2011 | No Comments

Bastard PriestAuch auf diesem Release klingen Bastard Priest sehr Old School. Ein Mix aus alten Death Thrash Metal mit nem Hauch Black Metal. Und so hämmern die Songs aus den Boxen mit einem rauen leicht heiseren Frontmann. Sowas war zu den Hochzeiten des Thrash Metals und den Anfängen des Death Metals durchaus ansprechend und eigentlich stehe ich auf Old School Sounds, aber die Songs finde ich etwas belanglos. Durchaus mit guten Ideen gespickt, aber mir fehlt hier etwas. Wobei ich finde das der Gesang diesmal die größte Schwachstelle darstellt. Auch der Celtic Frost Touch bringt hier nicht den Kick, den ich gerne hätte. Somit bleibt Bastard Priest mit dieser Scheibe eher mittelmäßig.
(2011)
(5/10)

Molotov Solution – insurrection

Posted on | December 14, 2011 | No Comments

Der Bandname klingt bereits sehr aggressiv und die Musik der Band steht dem in nichts nach. Das ist mal so richtig gelungen voll auf die Fresse. Hier wird nicht lange gefackelt, das ist Gewalt in Reinkultur in Musik gewandelt. Wow, sowas hört man wirklich selber. Klar die fette Produktion macht das erst möglich, aber die Songstrukturen und Riffs sind wie geschaffen dafür. Und obwohl hier eigentlich nicht lange gefackelt wird, besteht das nicht nur aus Powerriffs, nein der melodische Part kommt hier nicht zu kurz und trotzdem bleibt die Wucht des Gesamten erhalten. Metalcore oder technischer Thrash Metal der modernen Gangart, egal wie man es bezeichnet, das Ergebnis bleibt das gleiche. Ich will hier gar nicht viel drum herum reden, kurzum: wer auf harte und aggressive Musik steht, der kommt an diesem Release nicht vorbei.
(10/10)

Solitude – brave the storm

Posted on | December 14, 2011 | No Comments

Solitude - brave the storm Bei den ersten Klängen denkt man hier erst einmal an Blind Guardian. Doch wenn der Song dann richtig loslegt, ist dieser Gedanke schnell wieder verworfen. Denn dieser Sound spielt in der Liga der richtig guten alten Thrash Metal Liga, die irgendwo zwischen Sanctuary, Sabbath und Purgatory liegt. Solide, melodisch, treibend hart und spielerisch Anspruchsvoll mit einem Sänger mit kraftvoller und rauer Stimme, der aber durchaus uch singen kann und wie eine härtere Ausgabe eines Heavy Metal Sängers klingt. Und selbst wenn es ruhiger wird, weiß die Band mit druckvollen Riffs Härte aufzubauen. Somit wirds eigentlich nie langweilig.
Ich bin mir zwar nicht sicher ob die Band heute noch so viel reißen kann, da der Sound dann doch eher Old School ist, aber wer damit aufgewachsen ist oder als Neueinsteiger so nen Sound ein offenes Ohr entgegen bringt, der bekommt gute Qualität. Ein toller Release mit Klasse.
Fast Ball (2011)
(8/10)

Unherz – herzschlag

Posted on | December 14, 2011 | No Comments

UNHERZ – HERZSCHLAGWenn Ihr Freunde des deutschsprachigen Punkrocks seid, dann ist das mal wieder was für Euch. Rockig rotzig und nicht frech sondern nachdenklich. Im Grund eigentlich nicht schlecht, aber sie klingen mir fast zu sehr nach den Onkelz. Mit diesem Sound kann ich einfach nichts mehr anfangen. Dazu Texte über alles ist scheiße und jeder hasst uns, das ist einfach nicht meine Welt und irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Oder bin ich dafür mittlerweile zu alt? Musikalisch nicht schlecht und vom Songaufbau eingängig, nur Gesang und Texte können bei mir nicht so ganz punkten. Da haben mir die rotzigeren Unantastbar aus dem Nachbarland um einiges besser gefallen.
(2011)
(6/10)

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  • Wichtiger Hinweis:

    Update an der Internetfront:

    So wie es ausschaut bekomme ich nun nach 4 Monaten endlich doch wieder einen Internetanschluß. Laut Provider soll es dann am 02.01.2012 endlich soweit sein. Sozusagen ein guter Vorsatz zum neuem Jahr. Ich werde aber trotzdem versuchen hier nach und nach einige Reviews online zu bringen, damit der Rückstand einfach nicht zu groß wird. Hoffentlich wird dann 2012 dann wieder besser...

    Viel Spaß beim Lesen,

    Peter (PeBa)
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